Der Einstieg ist gewissermaßen perfekt und bietet alles, was eine Folge haben muss, damit man gespannt am Ball bleibt: ein interessanter Drehort mit einem sympathischen und einprägsamen Opfer-des-Tages, ein geheimnisvoller Fremder, der vor einer Gefahr warnt, und ein seltsamer Gegenstand, von dem Gefahr droht, und eine aufkommende Panik.
Diese Tamara Ticktack gefällt mir dank des Zusammenspiels ihrer quirligen Persönlichkeit mit ihrem comichaften Äußeren ausgesprochen gut. Sie ist definitiv eine meiner Lieblings-"Jungfrau in Nöten" in der Heißen Spur.


Unterhaltsam und interessant finde ich auch die Reaktionen und die Mimik der Führungsteilnehmer. Der eine Mann, der später als einer der zwei Zauberkünstler entlarvt wird, schaut kurz vor der Titeleinblendung so verdutzt drein, als warte er auf das Stichwort, damit er diese kleine Massenpanik auslösen kann.

Dennoch... ein wenig fängt die Episode später an zu schwächeln. Ich finde, man hätte ruhig etwas mehr auf die Uhr und die damit verbundenen (und vorgetäuschten) Ereignisse eingehen können... Im Gegenzug hätte man gut und gerne die kleine Nebenhandlung mit Opa Fantom streichen können, damit für die Uhr mehr Zeit bleibt.